Lau Licciardi, 1983

 

Ursprünglich aus Melbourne Australien, hat Lau die letzten 7 Jahre in Berlin als freiberuflich Künstlerin verbracht und in Produktion und Kunstinstallation gearbeitet.  Ihre Arbeit reichte von Auftragsprojekten und Bauten über geometrische Skulpturen bis hin zu Kunstinstallationen und Bühnenbild und Bau.

 

Die Ausbildung 2005 beim Flying Anvil im Schmiedehandwerk führte zum Studium des Möbeldesigns am Royal Melbourne Institute of Technology.  Im Laufe von zwei Jahren verfeinerte Lau ihr Handwerk in industriellen Holz-/Metall Fertigungstechniken und entwickelte ihre eigenen Prototypen und Designs.  Seit ihrem Aufenthalt in Berlin arbeitet Lau eng mit der Neon-Künstlerin Olivia Steele zusammen und hat sich zu einer Spezialistin für Neon-Installationen entwickelt.

Als konzeptionelle Objektdesigner liegt ihr Interesse in der Manipulation des Raumes, wobei ihre Hauptmedien Holz und Metall sind. Lau schafft es vor allem, funktionale Handwerksstücke zu schaffen – sei es Möbel, Beleuchtung, Bühnenbild oder zeitgenössische Kunstinstallationen. Beim Bühnenbild betrachtet Lau die Körper der Darsteller, wie sie mit Raum und Objekten interagieren und wie das Bühnenbild ihre Aktion und Bewegung beeinflusst.

PROJEKT:

Bühnenbild für „A Ballet of Slug and Shell“ von Black Cracker und Solistenensemble Kaleidoskop

 Die Stücke wurden vollständig modular konzipiert, sodass die Manipulation der Elemente und die Erstellung des Bühnenbildes zu einem integralen Bestandteil der Aufführung werden.  Die Performer haben Autonomie in der Gestaltung ihrer Umgebung.