Muthesius Parallax

Kann man die Designausbildung in einem utopischen Raum anders denken?

»We are lifelong learners«, sagen die teilnehmenden Studierenden des »Muthesius Parallax« der Muthesius Kunsthochschule Kiel, das die Struktur der heutigen Designausbildung in diversen Experimenten und Denkansätzen hinterfragt.

Der Vorschlag der Gruppe »Muthesius Parallax« ist ein postdigitaler Arbeitsraum. Ähnlich wie eine nach dem Parallax-Prinzip gestaltete Website ist auch das Muthesius Parallax ein mehrschichtiges Template, das sich mäandernd im Raum entwickelt. In verschiedenen Installationen akkumulieren sich so Gedanken und Visionen sowie verschiedene Denk- und Arbeitsweisen. Darin kommen mehrere, parallel existierende Schichten zum Ausdruck, die einen potentiellen, und darin utopischen gestalterischen Prozess aufgreifen. Als Zusammenhang bilden die Exponate eine begehbare Installation.

Das Gesamtkonzept des Muthesius Parallax übersetzt Paradigmen der Designausbildung wie Komplexität, Überlagerung, Vagheit, Interaktion, Offenheit, Partizipation, Digitalität und Vernetzung in einen Raum. Dabei greift die Gruppe eine rückblickend utopisch anmutende Anekdote der deutschen Designgeschichte auf: die Werkbundkiste.

Teil der Ausstellung EXPER(T)IMENTAL DESIGN von state of DESIGN mit über 20 nationalen und internationalen Designern. 20. – 23.09. im VOLLGUTLAGER.

Tickets kosten im Vorverkauf einmalig 8,00 €.