Die Digitale Revolution verändert in zunehmender Geschwindigkeit unsere (Um-)Welt — der durch Digitaltechnik und Computer ausgelöste Umbruch bewirkt seit Anfang des 20. Jahrhunderts einen Wandel in nahezu allen Lebensbereichen. Dieser Umbruch erfordert auch eine Neuausrichtung, zumindest aber eine Erweiterung der Schwerpunkte gestalterischer Disziplinen in Forschung und Lehre: Neben den Trends der digitalen Revolution, wie beispielsweise den Themen Big Data, Maschinelles Lernen und künstlicher Intelligenz, sehen sich Gestalter/innen zukünftig noch weiteren Herausforderungen ausgesetzt. Der Einfluss der neuen Medien auf unser Kommunikationsverhalten, Sozialisationsprozesse und Sprachkultur oder die Erweiterung unserer physisch erfahrbaren Umwelt durch artifizielle Parallelwelten, etwa im Bereich der virtuellen oder erweiterten Realität sind Beispiele für den neuen Bedarf an gestalterischen Visionen.

Die Ausstellung zeigt eine Auswahl herausragender interaktiver Arbeiten und Experimente von Studierenden des Studiengangs Kommunikationsdesign der HTW-Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, die sich auf vielfältige Weise mit diesen Themen auseinandersetzen.
Zu sehen sind insgesamt sechs Experimente, die den Besucher/innen Schnittstellen zur digitalen Sphäre präsentieren.

Kuratiert wird die Ausstellung von Moritz Schell, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der HTW Berlin, und Andreas Ingerl Professor für Digitale Medien im Studiengang Kommunikationsdesign an der HTW in Kooperation mit dem Museum für Kommunikation.