Virtuelle Realität in der Lehre und im Design

Eine VR-Brille ist noch lange nicht so alltäglich wie ein Smartphone, eine Digitalkamera oder ein Laptop. Aber nicht erst durch Corona und dem dadurch gestiegenen Anreiz, Orte und Veranstaltungen virtuell besuchen zu müssen oder auch zu können, wurde „Virtual Reality“ zu einer höchst relevanten Technologie, um die Wirksamkeit für die Kreativwirtschaft und die Designdisziplin zu überprüfen und sie in der Lehre einzusetzen. Im Studiengang Kommunikationsdesign entstanden bereits 2011 die ersten Mixed-Reality-Anwendungen. Es folgte eine wegweisende Abschlussarbeit von Christian Ernst im Jahre 2017, einem Simulator für ein selbstfahrendes Auto. Mit diesem Projekt begründetet sich die weitergehende Auseinandersetzung mit virtueller Realität im Studiengang und die Suche nach den Anwendungsmöglichkeiten, welche über die Simulation von Prototypen im Produktdesign oder die Anwendung in Spielen hinausgeht. Es entstanden daraufhin Projekte, welche die Wahrnehmungsmodalitäten in der VR untersuchen oder weitere Hochtechnologien wie künstliche Intelligenz oder Brain-Computer-Interfaces mit VR verbinden.

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